Die DGO Dresden/Freiberg

Im Juli 2002 entstand auf die Initiative des späteren Zweigestellenleiters Dr.Peter Neumann die Zweigstelle der DGO in Dresden. Im Zentrum der Stadt unterhält der Zweigstellenleiter seine Kanzlei in der Nähe des Dresdner Hauptbahnhofes. Zugleich ist er Direktor des 2004 gegründeten Dresdner Osteuropa Institutes, dessen enge Verbundenheit mit der TU Dresden sich nicht allein in der Zusammensetzung des Kuratoriums audrückt. Vielmehr lehrt Dr. Neumann an der Juristischen Fakultät der TU Dresden und es findet regelmäßig, d.h. jährlich,  im Festsaal der TU Dresden eine Konferenz zur Demokratientwicklung in Mittel- und Osteuropa statt. Hochschullehrer der TU Dresden sind zudem regelmäßige Referenten bei den Gesprächsrunden der DGO-Zweigstelle in Dresden.

Von August 2002 an veranstaltete die DGO-Zweigstelle Dresden zunächst alle zwei Wochen Gesprächsrunden zu Themen aus verschiedenen Bereichen, bei denen sich Osteuropa-interessierte gleichzeitig über die DGO, die Zweigstelle Dresden sowie über Veranstaltungen in Dresden und in der Region informieren konnten. Inzwischen finden 5-7 DGO-Veranstaltungen im Jahr statt, die regelmäßig mit dem Dresdner Osteuropa Institut (DOI) organisiert werden.

Das Dresdner Büro informiert bei seinen Treffen auch über Kontaktpersonen und Ansprechpartner für Osteuropafragen in Dresden und Umgebung.

Mit der Reduzierung der Zweigstellen ging die Zweigstelle Freiberg in Dresden auf. Der damalige Zweigstellenleiter Prof. Dr. Horst Brezinski (em. Bergakademie Freiberg) ist insoweit weiter integriert, als er Vorsitzender des Kuratoriums des Dresdner Osteuropa Institutes geworden ist, mit dem die DGO-Zweigstelle Dresden eng kooperiert.

Dresden ist als Landeshauptstadt Sachsens und historische Metropole Drehscheibe für politischen und kulturellen Dialog in Sachsen und darüber hinaus.

Geprägt durch die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien ist Dresden aber auch einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte der neuen Bundesländer.

Ein konzentriertes Wissenspotential der TU Dresden mit ca. 37.000 Studentinnen und Studenten und der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit mehr als 5.000  Studentinnen und Studenten, leistet einen weiteren positiven Beitrag zur fortschreitenden Entwicklung der Stadt.
Ferner machen 11 Fraunhofer-Institute, fünf Einrichtungen der Leibniz-Wissenschaftsgemeinschaft und drei Max-Planck-Institute den Raum Dresden zu einer bundesweit geschätzten Wissenschafts- und Technologieregion. Die Musikhochschule und die Hochschule der Bildenden Künste unterstreichen dem gegenüber Dresdens Kulturstadtcharakter.

In den 90-iger Jahren wurden im Raum Dresden über 53 Milliarden Euro investiert. Die Stadt zeichnet sich durch eine große Branchenvielfalt  aus und schafft günstige Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen, insbesondere im technologieorientierten Dienstleistungsbereich. Außerdem gibt es ein breites Spektrum mittelständischer Wirtschaft.

Aufgrund der Nähe zu Tschechien und Polen liegt die Zukunft der Stadt auch in den Beziehungen zu diesen Ländern begründet. Erst mit der West-Ost-Achse Leipzig-Dresden-Görlitz-Breslau-Krakau/Warschau und der Nord-Südost-Achse Berlin-Dresden-Prag-Brünn-Wien-Graz-Maribor-Zagreb wird Dresden zu einem Zentrum, dass in alle vier Himmelsrichtungen infrastrukturell und wirtschaftlich weiter erblühen kann.

Zahlreiche  Kulturinstitute und Stiftungen nutzen den Standortvorteil Dresdens, um die Nachbarländer einander näherzubringen, wirtschaftliche und kulturelle Kontakte zu fördern.

Dresden ist zu einem wichtigen Kontaktzentrum im erweiterten Europa geworden. Die DGO-Dresden will in diesem Sinne einen Beitrag zum akdemischen Austausch in der Osteuropaforschung in Dresden leisten.